Das 2. Quartal 2017


Liebe Freunde unserer Veranstaltungen

Wir freuen uns nun über die zunehmend wärmer werdenen Tage und haben daher einige Termine unter freiem Himmel geplant. Sicherlich ist auch etwas für Neu-Moabiter dabei. Der Stadtteil erfreut sich wachsender Beliebtheit und man zieht wieder gerne hier her.

  • Im April lassen wir und mal richtig einheizen.
  • Der Mai findet uns auf einem Spaziergang durch den Moabiter Westen.
  • Im Juni sind wir im ersten Stadion Moabits, im Poststadion.

Für die Teilnahme an den Veranstaltungen erheben wir jeweils eine Kostenpauschale von 6 € für Nicht-Mitglieder, Mitglieder zahlen 5 €.
Der Verein haftet nicht für Unfälle oder sonstige Schäden während der Veranstaltung und auf dem Hin- und Rückweg.

Die Teilnehmerzahl ist zum Teil begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.
Im Verhinderungsfall bitten wir um rechtzeitige Absage.

Telefonische Anmeldung: 030 223 420 90 oder 030 939 533 55 (Weiterschaltung)
Anmeldung per e-mail


Sie können hier unser aktuelles Programm herunter laden: Flyer-Download

Dienstag, 25. April 2017
15:00 Uhr

Museum
Kesselhaus
Herzberge

Das Kesselhaus ist ein Teil der denkmalgeschützten Anlage des Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH). Erbaut 1889 bis 1893 wie die ganze Anlage als schlichte Variante spätklassizistischer Backsteinarchitektur durch den damaligen Stadtbaurat Hermann Blankenstein (1829 – 1910), diente es über 100 Jahre der Versorgung des gesamten Komplexes mit Heizwärme und Warmwasser. Nachdem 1991 der letzte Dampfkessel vom Netz gegangen war, weil er nicht mehr gebraucht wurde, wurde das Kesselhaus ab 2000 saniert und 2003 seiner neuen Bestimmung als Museum übergeben. Drei Generationen von Dampfkesseln aus den Jahren 1892, 1938 und 1960 sind als „Technik zum Anfassen“ zu besichtigen.
Ferner stehen umfassende Informationen zu Hermann Blankenstein, der sein Amt als Stadtbaurat von Berlin von 1872 bis zu seiner Pensionierung 1896 ausübte, bereit.
Das Museum ist auf der Europäischen Route der Industriekultur ein Standort der regionalen Route von Berlin.

Bitte Anmeldung und – falls erforderlich – auch Abmeldung unter den Nummern
030 223 420 90 oder 030 939 533 55 (Weiterschaltung)
Teilnehmerzahl: maximal 30 Personen!


Treffpunkt:
Herzbergstr. 79, Haus 29,
10365 Berlin-Lichtenberg

Sonnabend, 20. Mai 2017
15:00 Uhr

Kleiner Martin
und
große Turbinen

Rundgang durch den Moabiter Westen
Der Berliner läuft oft gesenkten Hauptes durch die Straßen seiner Heimatstadt, weil er auf das Erlebnis eines speziellen Hineintritts verzichten möchte. Dabei kann man allerdings auch Spuren früherer Grenzen entdecken! Mit Grenzen hat ferner ein alter Hof zu tun, den es längst nicht mehr gibt. Aber wo hätte es nach Ansicht eines Planers dereinst mächtig stinken sollen, und welche Wahrheit verbarg eine frühere Suppenwürfelfabrik?
Über einen Ausblick nach Spandau und eine Rampe für Schwerlastleichter geht es dann zu reichlich „Heavy Metal”, also alten Straßenbahnen, „Normalien”, Gewehren, Drehbänken und schließlich Turbinen; Papier und Schreibwaren werden auch nicht vergessen!
Dieser Rundgang wird somit über Erasmus- und Reuchlinstraße, Kaiserin-Augusta-Allee, Wiebestraße, Klarenbachstraße, Neues Ufer und Huttenstraße zum Ausgangspunkt zurück verlaufen.


Treffpunkt:
Turmstraße Ecke Beusselstraße
10551 Berlin

Sonnabend, 10. Juni 2017
14:00 Uhr

Das
Poststadion

Das Sportstadion mit Leichathletikanlage wurde für den Post SV Berlin im Auftrag der Reichspostverwaltung zwischen 1926 und 1929 auf dem Gelände des ehemaligen Exerzierplatzes der Garde-Ulanen erbaut. Das große Wettkampfstadion mit Tribünengebäude für ursprünglich 35.000 Zuschauer war von zahlreichen weiteren Sportstätten umgeben. In den 1920er und 1930er Jahren fanden hier etliche sportliche Großereignisse, vor allem Fussballspiele, statt und auch Hertha BSC nutzte es noch in den 1980er Jahren wiederholt.
Nach Bombenschäden im 2.Weltkrieg wurde das Poststadion unmittelbar nach Kriegsende wieder hergestellt, so dass bereits im Sommer 1945 Spielbetrieb und Sommerbadbesuch möglich waren. Seitdem war die Geschichte sehr wechselvoll.
Gegenwärtig trägt der Regionalligist Berliner AK 07 (BAK) seine Heimspiele im Hauptstadion aus.
1990 wurde das Poststadion als Baudenkmal ausgezeichnet und unter Denkmalschutz gestellt.

Freundlicherweise hat sich Herr Ulrich Schmidt, der jetzige Fachbereichsleiter des Sportamtes Mitte, bereit erklärt, durch die Anlage zu führen.


Treffpunkt:
Seydlitzstr. 7 neben Eingang Hallenbad
10557 Berlin - Mitte
Aktualisiert am 03.04.2017
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