Das 1. Quartal 2012


Liebe Freunde unserer Veranstaltungen,

nun hat bereits das Jahr 2012 begonnen, für das Ihnen der Vorstand Ihres Heimatvereins die besten Wünsche übermittelt. Möge es für Sie viel Gutes bringen, vor allem Gesundheit und Zufriedenheit — und – wie immer – bleiben Sie uns gewogen!

Im Januar gehen wir über unseren engeren regionalen Bereich hinaus, in den Monaten Februar und März wenden wir uns erneut wichtigen Einrichtungen in Moabit zu.

. Für die Teilnahme an Führungen und Veranstaltungen erheben wir eine Kostenpauschale von 5 €, die bei dem anwesenden Vereinsvertreter zu entrichten ist. Der Verein haftet nicht für Unfälle oder sonstige Schäden während der Veranstaltung und auf dem Hin- und Rückweg.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher ist bei Führungen eine Anmeldung erforderlich. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Im Verhinderungsfall bitten wir um rechtzeitige Absage.

Telefon: 030 93953355 (Weiterschaltung)

Anmeldung per e-mail
Mittwoch, 25. Januar 2012
14.30 Uhr
OVG
Berlin
Brandenburg

Das Gebäude des OVG unweit des Bahnhof Zoo, dem die Führung gilt, wurde 1905 bis 1907 als Königlich-Preußisches Oberverwaltungsgericht nach der Planung von Paul Kieschke erbaut. Vorher war der Gerichtshof, der mit dem preußischen Verwaltungsgerichtsgesetz vom 3. Juli 1875 errichtet worden war, in verschiedenen privaten Gebäuden untergebracht. Am 8. Juni 1953 wurde das Gebäude Sitz des Bundesverwaltungsgerichts und nach dessen Umzug im August 2002 nach Leipzig übertrug es der Bund im Jahr 2003 dem Land Berlin. Dieses richtete dort ab 1. Oktober 2004 das OVG Berlin ein.
Heute ist es Sitz des am 1. Juli 2005 fusionierten OVG Berlin–Brandenburg und bildet die Spitze der Verwaltungsgerichtsbarkeit dieser beiden Länder.
Das Gebäude ist als Baudenkmal ausgewiesen.

Achtung !!!

Da die Teilnehmerzahl auf 30 begrenzt und eine Teilnehmerliste mit Vor- und Zunamen vorzulegen ist, ist eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung bis zum Montag, dem 23. Januar, erforderlich.


Treffpunkt: wegen der Einlasskontrolle: 14.15 Uhr (Ausweis nicht vergessen!) am Hauptportal
Hardenbergstraße 31
10623 Berlin
Sonnabend, 25. Februar 2012
14.00 Uhr
Krankenhaus
Moabit

Der Vorläufer des Krankenhauses Moabit war ein in einer Notsituation im Mai 1872 errichtetes Barackenlazarett als Seuchenstation für Berlin, das bereits im Oktober 1874 wieder geschlossen werden konnte. Allerdings entschieden die Kommunalbehörden bereits im August 1875 seine Wiedereröffnung als ordentliches Krankenhaus. Diese Nutzung veränderte auch den Charakter der Anlage. Solide Backsteinbauten ersetzten in einem bis 1896 dauernden Umbau die ursprünglichen Gebäude aus Fachwerk und Ziegeln.
Bald entwickelte sich die Einrichtung zum Schwerpunktkrankenhaus. In den 1920er Jahren war sie ein Zentrum jüdischer Ärzte und das wichtigste Krankenhaus Berlins nach der Charité. Nach der Übernahme durch nationalsozialistische Ärzte und den starken Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg verlor das Krankenhaus seinen medizinischen Ruf. Es folgten zwar umfangreiche Auf- und Umbauten zwischen 1945 und 1985, dennoch wurde das Krankenhaus Moabit im Zuge von Einsparungen nach langjährigem Widerstand im Oktober 2001 geschlossen.
Freundlicherweise hat sich die ausgezeichnete Kennerin dieses Areals Frau Jutta Schauer-Oldenburg bereit erklärt, die Führung zu übernehmen.


Treffpunkt: Krankenhaus Moabit
Turmstraße 21
10559 Berlin
Sonnabend, 24. März 2012
15.00 Uhr
Rund
um den
Stephanplatz

Die ca. zweistündige Führung durch das Moabiter Kerngebiet Stephankiez will wertvolles Altes und vielleicht überraschendes Neues vorstellen: die bauliche Entwicklung des Stadtteiles, Sanierungsbemühungen, Denkmalgeschütztes sowie bemerkenswerte Neubauten. Fragen nach den Bewohnern des Kiezes und einigen Einrichtungen — die legendäre Kommune I, die „BürSte”, das Quartiersmanagement Moabit Ost — werden beantwortet werden.
Besucht wird auch die Freie evangelische Gemeinde, eine evangelische Freikirche. Hierbei gibt es u.a. Informationen über ihre Arbeit, ihre Mitgliedschaft, ihr Verhältnis zu den großen Kirchen sowie über weitere größere freikirchliche Gemeinschaften. Eine Besonderheit: Musik in den Freikirchen mit praktischen Beispielen aus sechs Jahrhunderten.
Der Spaziergang endet mit einer Umrundung des „Moa-Bogens” sowie einem Spezialblick in dessen Inneres.

Dankenswerterweise hat unser Vereinsmitglied Herr Dipl. Ing. Siegfried Nitsch, ein ausgewiesener Fachmann für die genannten Themen und Bereiche, die Leitung dieser Führung übernommen.


Treffpunkt: Heilig-Geist Kirche
Perleberger- Ecke Birkenstraße
10559 Berlin