Das 1. Quartal 2017


Liebe Freunde unserer Veranstaltungen

Wir wünschen Ihnen alles erdenklich Gute für 2017. Bleiben Sie auch im neuen Jahr unserem Verein gewogen.

Die ersten Veranstaltungen in diesem Jahr sind sind so gewählt, dass wir vom Wetter unabhängig sind .

Folgendes steht an:

  • Im Januar besuchen wir das renovierte Tieranatomische Theater.
  • Im Februar sind wir im Paul Gerhardt Stift im Wedding zu Gast.
  • Im März hören wir den Historiker Hermann Simon, ehemaliger langjähriger Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin &mdasch; Centrum Judaicum.

Für die Teilnahme an den Veranstaltungen erheben wir jeweils eine Kostenpauschale von 6 € für Nicht-Mitglieder, Mitglieder zahlen 5 €.
Der Verein haftet nicht für Unfälle oder sonstige Schäden während der Veranstaltung und auf dem Hin- und Rückweg.

Die Teilnehmerzahl ist zum Teil begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.
Im Verhinderungsfall bitten wir um rechtzeitige Absage.

Telefonische Anmeldung: 030 223 420 90 oder 030 939 533 55 (Weiterschaltung)
Anmeldung per e-mail


Sie können hier unser aktuelles Programm herunter laden: Flyer-Download

Sonnabend, 28. Januar 2017
15:00 Uhr

Das
Tieranatomische
Theater

Das Tieranatomische Theater auf dem Gelände des Campus Nord der Humboldt-Universität in Berlin-Mitte ist Berlins ältestes noch erhaltenes akademisches Lehrgebäude. Carl Gotthard Langhans, der auch das Brandenburger Tor entwarf, errichtete den Bau mit dem zentralen, überkuppelten Hörsaal 1789/90 im Auftrag von König Friedrich Wilhelm II. als Herzstück der neu gegründeten Tierarzneischule.

Seit 2012 nutzt das Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität das Gebäude für Wissensausstellungen mit Laborcharakter. Die Zusammenarbeit mit Museen, universitären Einrichtungen sowie weiteren Partnern fördert dabei die Verknüpfung von wissenschaftlichen und künstlerisch-gestalterischen Herangehensweisen. Eine ständige Ausstellung widmet sich zudem mit vielen Exponaten der 200-jährigen Nutzung des Gebäudes.

Bitte Anmeldung und falls erforderlich auch Abmeldung unter den Nummern
030 223 420 90 oder 030 939 533 55 (Weiterschaltung)
Teilnehmerzahl: maximal 30 Personen!


Treffpunkt:
Philippstr. 12/13, Haus 3 (Campus Nord)
10115 Berlin

Freitag, 10. Februar 2017
16:00 Uhr

Paul
Gerhardt
Stift

Das Paul Gerhardt Stift zu Berlin (PGS) ist eine am 7. Juni 1876 durch den evangelischen Pfarrer Carl Schlegel gegründete private Stiftung zur Pflege von Kranken, Kindern und Alten in christlicher Tradition. Die Einrichtung belegt im Ortsteil Wedding des Bezirks Mitte in der Müllerstraße ein größeres Areal, das schrittweise bebaut wurde. Das Leitmotiv aus der Gründungsurkunde von 1876 lautet: „Das Paul-Gerhardt-Stift begehrt allen zu dienen, soweit Kraft und Vermögen reichen, und keinen auszuschließen, er sei, wer er sei, und heiße, wie er wolle”.

Die Bauten – ein Diakonissenmutterhaus, eine Kapelle, ein Krankenhaus mit Isolierstation und mehrere Wohnhäuser – sind nach kleineren Umbaumaßnahmen erhalten und stehen als Ensemble unter Denkmalschutz.

Nach wechselvoller Geschichte verfolgt das PGS unter der Leitung von Ute Köpp-Wilhelmus seit 2011 die Öffnung des Hauses zum Ortsteil und für neue Zielgruppen unter der Überschrift „Zukunftshaus Wedding”. Neu entwickelte Angebote sollen mit den vorhandenen Aktivitäten und Projekten für Jung und Alt sowie für Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Alters und Sprache verbunden werden.

Bitte Anmeldung und falls erforderlich auch Abmeldung unter den Nummern
030 223 420 90 oder 030 939 533 55 (Weiterschaltung)
Teilnehmerzahl: maximal 30 Personen!


Treffpunkt:
Müllerstraße 56-58
13349 Berlin

Sonnabend, 11. März 2017
16:00 Uhr

„Untergetaucht”
Junge Frau überlebt
in Berlin 1940 – 1945

Seiner 1922 geborenen Mutter, der Altphilologin und Philosophiehistorikerin Marie Jalowicz Simon, stellte der Historiker Hermann Simon, ehemaliger langjähriger Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin — Centrum Judaicum, im Dezember 1997 ein Aufnahmegerät auf den Tisch der elterlichen Wohnung mit der Aufforderung: „Du wolltest doch immer deine Geschichte erzählen.” Grundlage für die mündlichen Schilderungen war Maries „inneres Tagebuch”.
Auf der so entstandenen Grundlage von 77 Tonbändern erstellten die Autorin Irene Stratenwerth und Hermann Simon das Buchmanuskript. Marie hat das nicht mehr erlebt, sie starb kurz nach dem Ende der Aufzeichnungen 1998.

Das Buch erschien 2014, wurde zeitnah in mehrere Sprachen übersetzt und liegt nunmehr auch als Taschenbuch, Hörbuch und in Form weiterer neuer Medien vor.


Treffpunkt:
Zunftwirtschaft / Arminiusmarkthalle
Arminiusstraße 2
10551 Berlin
Aktualisiert am 02.01.2017
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