Das 3. Quartal 2022


Liebe Freunde unserer Veranstaltungen

Unser Start nach der Corona-Pause im vergangenen Quartal gelang noch etwas verhalten. Daher hoffen wir, dass unter Angebot für das 3. Quartal die Eine oder den Andern bewegen kann, trotz berechtigter Bedanken an den Veranstaltungen teil zu nehmen. Alle Orte sind unter freiem Himmel. Einzig auf schönes Wetter müssen wir setzen.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen. Bis bald!

  • Im Juli besuchen wir unter anderem C. D. Rauch und B. Bercht.
  • Im August lassen wir uns den Westhafen erklären.
  • Im September tauchen wir ein in die Anfänge der Elektrifizierung.

Für die Teilnahme an den Veranstaltungen erheben wir in der Regel eine Kostenpauschale von 6 € für Nicht-Mitglieder, Mitglieder zahlen 5 €.
Allerdings müssen wir leider zunehmend für die Besuche auch höhere Entgelte an die Einrichtungen entrichten; deshalb achten Sie auf gelegentliche Hinweise zu den Kosten bei einzelnen Veranstaltungen.
Der Verein haftet nicht für Unfälle oder sonstige Schäden während der Veranstaltung und auf dem Hin- und Rückweg.


Telefonische Anmeldung: 030 939 533 55 (Weiterschaltung)
Anmeldung per e-mail


Sie können hier unser aktuelles Programm herunter laden: Flyer-Download

Sonnabend, 16. Juli 2022
15:00 Uhr

Dorotheenstädtischer
Friedhof
Berlin Mitte

Der Dorotheenstädtische Friedhof (17.000 m²) wurde 1762 für die Dorotheenstädtische und die Friedrichswerdersche Gemeinde angelegt. Er war ursprünglich für die einfachen Bürger gedacht. Sein Name leitet sich von Dorothea, der zweiten Frau des Großen Kurfürsten, ab. Ein paar Jahre später kam der unmittelbar daneben liegende Französische Friedhof hinzu. Dieser war den in Berlin lebenden Hugenotten vorbehalten.

Heute finden sich hier zahlreiche Gräber berühmter Persönlichkeiten der deutschen Kultur- und Geistesgeschichte. Etliche Grabstellen sind Ehrengräber der Stadt Berlin, viele sind aufwändig gestaltet. Auf Grund dessen ist der Friedhof auch ein wichtiges Zeugnis für die Berliner Grabmalskunst, besonders des 19. Jahrhunderts. Die Anlage steht seit 1983 vollständig unter Denkmalschutz.

Die Grabmäler bedürfen zu ihrer Erhaltung einer stetigen umfangreichen Pflege. Die öffentliche Denkmalpflege begann bereits 1935.

Im Zugangsbereich des Friedhofs steht rechter Hand eine Friedhofskapelle aus dem Jahr 1928. Dieses kleine Bauwerk wurde nach 1990 umfassend restauriert und umgebaut und 2015 wieder eingeweiht. Zugleich wurde die vom US-amerikanischen Bildhauer und Lichtkünstler James Turrell installierte Lichtskulptur der Öffentlichkeit übergeben.

Für die Führung wird ein Spendenbetrag von 10,00 € erbeten.

Anmeldung (und – falls erforderlich – auch Abmeldung) unter den Nummern 030 939 533 53 und 030 939 533 55 (Weiterschaltung)


Ort:
Causseestraße 126
10115 Berlin


Freitag, 19. August 2022
14:03 Uhr

Führung durch den
Westhafen — BEHALA

Hinter dem Güterbahnhof in Moabit zwischen Beusselstraße und Westhafenstraße erstreckt sich Berlins größte Hafenanlage, der riesige Westhafen, der durch den Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal und den Westhafenkanal mit den Flüssen Oder und Elbe verbunden ist.

Weithin sichtbar sind die Verwaltungs- und Speichergebäude an den drei Hafenbecken. Mit seinem schlanken Mittelturm dominiert das Verwaltungsgebäude die Anlage. Die monumentale Größe des Hafens und das ausgeklügelte technische Konzept der Hafenanlagen zeugen von seiner Bedeutung für die Industrie Berlins im 20. Jahrhundert: 1923 in Betrieb genommen, war der Westhafen ein wichtiger Standort für die aufstrebende Industriestadt Berlin. Bis heute wird die unter Denkmalschutz stehende Hafenanlage für die Schifffahrt genutzt.

Unser geführter Rundgang über das Gelände unter der Leitung der Mitarbeiterin der BEHALA Frau Kirsten Crenzin wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Dimensionen und die große Bedeutung der Anlage sowie der BEHALA nahebringen.

Herr Andreas Szagun ist als profunder Kenner der Geschichte Moabits gern bereit, die Ausführungen, wenn gewünscht, zu ergänzen.


Teilnahmebeschränkung auf 25 Personen

Anmeldung (und – falls erforderlich – auch Abmeldung) unter den Nummern 030 939 533 53 und 030 939 533 55 (Weiterschaltung)


Ort:
Westhafenstraße 1
13353 Berlin

Freitag, 16. September 2022
16:00 Uhr

Idustriesalon
Schöneweide —
Elektropolis

Der im Südosten Berlins gelegene Stadtteil Oberschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts zu einem bedeutenden Standort der Elektroindustrie. Auch in der DDR war Schöneweide der größte innerstädtische Industriestandort.

Der 2009 gegründete Verein Industriesalon Schöneweide e. V. – Forum für Industrie-Technik-Kultur betreibt den Industriesalon Schöneweide und führt die Veränderung dieses bedeutenden Industriestandortes vor Augen.

Bei dem geführten Rundgang erleben Sie das historische Gründerzentrum der Berliner Elektroindustrie mit seiner spannenden Geschichte und seinem Umbruch – hin zu einem dynamischen Zukunftsort für Wissenschaft, Produktion und Kunst. >/br>
Nach einer Einführung mit historischen Aufnahmen und Hintergrundinformationen im Industriesalon führt der Weg über das Gelände entlang der imposanten Industriefassaden, den Zeugnissen der Berliner „Elektropolis”, die einst die Welt elektrifizierte.

Für die Führung wird ein Entgelt von 10,00 € erhoben.

Anmeldung (und – falls erforderlich – auch Abmeldung) unter den Nummern 030 939 533 53 und 030 939 533 55 (Weiterschaltung)


Ort:
Reinbeckstraße 10
12459 Berlin
Aktualisiert am 08.07.2022
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